Zwergen SUV Suzuki Ignis III ab Bauj. 2017 hundetauglich

Wir haben unseren kleinen umgebaut, um zwei Hunde unterbringen zu können Es sollte zumindest ein dritter Sitzplatz erhalten bleiben. Ein wenig Sperrholz, Teppich, eine Hundeautodecke sind die Hilsmittel …..der Ausbaubericht mit Fotos folgt

Ps.: wir fahren den Kleinen (nur Außen klein) Lt. Anzeige mit ca. 4,4 l Super……..

Auswahlkriterien:

das Auto sollte:

Außen möglichst klein und wendig sein, sehr geringen Verbrauch haben. Den Hundetransport mit zwei Hunden und zur Not drei Erwachsenen ermöglichen .

Deshalb gab es auch bei eigenem Umbau nicht sehr viel an Auswahlmöglichkeiten bei den Fahrzeugen. Da der Platz hinter der hinteren Sitzbank meist nicht reichte, bei der Demontage von Sitzbankteilen Befestigungsbügel stehen blieben, oder die Nutzung für die dritte Person nur sehr eingeschränkt möglich war. Dieses Auto bietet auch auf den hinteren Sitzplätzen ausreichend Bein und Kopffreiheit d.h. bei uns jetzt nur noch auf einem Platz.

Hundeplatz 1

Beim Suzuki Ignis III lassen sich bei bestimmten Ausführungen die Hinteren Einzelsitze

Hundeplatz 2

verschieben ( + 16 cm ) . Wir haben uns zudem entschieden den Sitz hinter dem Fahrersitz auszubauen. Der Boden wurde mit einer geteilten Sperrholzplatte abgedeckt , so daß sich ein Kleiner extra Stauraum ergibt . Dieser ist über eine Klappe erreichbar. Neben der Befestigungsstütze im Fußraum entsteht ein weiteres kleines Fach z.B für Hundeleine etc. . Einstieg für die Hunde niedrig durch die Seitentür hinten oder Heckklappe .Für unsere Hunde die erste Wahl, da sie noch sehr sportlich sind.

 

Als Belag haben wir uns für einen Teppich entschieden, auf dem man Hundehaare kaum sieht und von dem man sie auch schnell wieder entfernen kann

Einzelsitz hinten

(Nadelfilz). Der Sitzbereich komplett wurde mit einer Hundeautodecke versehen. Soll jemand mitfahren kann die Decke leicht zu Seite geschoben werden. Sitz auf dem Foto in vorderster Stellung .

 

 

 

Hunde aus dem Tierheim

wir haben zwei Hunde aus dem Tierheim und können mittlerweile von unterschiedlichen Erfahrungen berichten.

Hund  Jack , Rüde war im Tierheim 6 Monate alt als wir ihn abgeholt haben. Vorgestellt wurde uns der Hund im Tierheim als Labrador/Boxer Mix  . Für uns war es der erste Hund und wir haben erst einmal vieles von dem , was uns erzählt wurde geglaubt . Der Hund lief nicht an der Leine ( wollte keinen Schritt vorwärts ) und man empfahl uns ihn öfter auf den Arm zu nehmen , da er sehr ängstlich war und ständig jeden und alles anbellte.

Einweisung und Hilfestellung gab es vom Tierheim keine. Wir konnten nur im Tierheim mal kurz mit dem Tier an der Leine laufen . Auffällig war  , dass Jack alleine in einem Käfig in einem Gebäude untergebracht war . Wir machten darüber keine Gedanken, bis er bei uns zu Hause war und wegen Dauerdurchfall zum Tierarz musste . Er hatte Giardienbefall …. was das Tierheim sicherlich wusste .

Nur zur Info …ein deutsches Tierheim -überörtlich (staatlich) subventioniert .

 

Jetzt ist Jack fast drei Jahre bei uns und wir wissen, er ist ein Herdenschutzhundmix  mit einem typisch sehr  eigenwilligen Charakter.

Nach ersten Versuchen mit Hundetrainern                               (Hausbesuche) , die außer viel Kosten nichts gebracht haben entschieden wir uns für eine herkömmliche Hundeschule. Der Anfang war einfach eine Katastrophe …Horror für Jack und uns . Jack ging alles an, was sich bewegte und nur auf Grund seines relativ geringen Gewichtes von 20 Kg war er noch zu händeln . Unsere Trainerin war nicht besonders amused über diese Krawallschachtel  , trotzdem durften wir immer wiederkommen. ……Danke Antje …..

Da  Rentner und viel Zeit gab es jeden Tag wenigstens 4 Stunden Training inkl. der Einheiten meiner Frau . Zusätzlich  wurde alles was Tv , Internet und Büchermarkt hergab durchforstet……..und wir waren da , wo wir angefangen hatten . Einzig Mut machte uns das Training mit dem Preydummy . Hier waren Fortschritte sicht- und  fühlbar .  Futter gibt es nur noch aus dem Beutel , meist verbunden mit Apportierübung oder Suchspielen . Bewegung ja …..aber nur wenn der Herr gerade Lust hat  z.B. Katzen jagen …….und dann geht die Post ab. Für ein Eichhörnchen kann man ja auch selbst mal versuchen auf einen Baum zu klettern. Viel Anlauf und für einen kurzen Moment hängt man da .Leider geht es nicht weiter . Besonders schlecht ist es, wenn es regnet . Als Hund hat man weder Wettermantel noch Regenschirm und da bleibt man doch besser drinnen. Zu Hause wird Schutz unter dem Sofa gesucht , was mit 6 Monaten auch noch gut klappte, heute sitzt er manchmal klemm darunter und wir müssen ihm helfen.

Alles in allem haben wir jetzt einen guten Schutz- und Wachhund , der es genießt in der Zwischenzeit versorgt und betüddelt zu werden .